45 de ani sub presiune

Doza FÖRCH intră în istorie

15.07.2009

Als zuverlässiger Partner für das Kfz-Handwerk sorgt der FÖRCH-Außendienst dafür, dass die Regale der Abnehmer stets gefüllt sind – nur so sind in den Werkstätten lückenlose Arbeitsabläufe möglich. Gerade häufig verwendete Universalprodukte wie Kriechöle und Schmiermittel müssen oft im Wochentakt nachgeliefert werden.

Umso überraschender erreichte vor kurzem ein Anruf die Firmenzentrale, der umgehend zu Unternehmensgründer Theo Förch durchgestellt wurde. „Ich habe bei unseren Produkten schon immer auf Ergiebigkeit geachtet, doch damit hatte selbst ich nicht gerechnet", scherzt der Geschäftsführer. Ein zufriedener Kunde aus der unmittelbaren Umgebung des Hauptstandorts Neuenstadt hatte dem Senior-Chef offenbart, dass er soeben eine 1963 gekaufte Dose FÖRCH Rostlöser zur Neige gebracht hätte. „Ich zögerte nicht lange und bat höflich um den entleerten Behälter, schließlich stammte die Dose aus unserem Gründungsjahr und trug noch die mittlerweile abgelöste Markenbezeichnung FÖRRO. Soweit ich mich zurückerinnere handelte es sich nach Zierleistenhaltern für Autos um unser zweites Produkt überhaupt." Damit bewies FÖRCH ein gutes Gespür für die Bedürfnisse des Marktes: Der Bauboom der Wirtschaftswunderzeit war in den 60ern noch längst nicht abgeebbt und an einem Haus gab es schließlich immer etwas zu reparieren. Auch der rasant wachsende Autobestand fachte die Nachfrage nach Rostlöser an, schließlich war die damalige Technik noch längst nicht so korrosionsresistent wie heute – zudem bevölkerten viele altgediente und entsprechend mitgenommene Vehikel das Straßenbild.

Im Gegensatz hierzu zeigt sich das Weißblech des 45 Jahre alten FÖRCH-Sprays völlig frei von den Spuren der braunen Pest. „Die Sprühfunktion war bis zuletzt tadellos und auch der Rostlöser hatte in der Wirkung nichts eingebüßt, wie mir der Vorbesitzer berichtete", erzählt der Geschäftsführer von dem Telefongespräch. „Wäre die Dose ein Oldtimer-Auto, könnte man mit ihr sich ein gutes Geschäft machen, für uns hat sie aber in jedem Fall ideellen Wert", so Theo Förch.

Selbst wenn Spraydosen aus den 60er Jahren heutzutage eine echte Rarität darstellen dürften, war das Funktionsprinzip damals an sich schon ein alter Hut. Bereits 1927 hatte der norwegische Ingenieur Erik Andreas Rotheim ein entsprechendes Patent angemeldet, als er auf der Suche nach einem Verfahren war, mit dem er seine Ski besser wachsen konnte. Der Siegeszug der Spraydose begann dennoch erst richtig, als in Amerika auf diese Art Insektenvernichtungsmittel abgefüllt wurden. Einen weiteren Schub erhielt der Zerstäuber-Zylinder, als in den 50er Jahren ein regelrechter Haarsprayboom aufkam, der die ganze Welt erfasste. Heute werden allein in Deutschland jedes Jahr eine Milliarde Dosen für das Versprühen der verschiedensten flüssigen, gelförmigen und gasartigen Stoffe hergestellt. Im Angebot von FÖRCH finden sich heute neben Rostlöser unzählige Produkte in den praktischen Gebinden: vom Sprühkleber über das Feuerlöschspray bis hin zu Cockpitpflege fürs Auto.